Gesundheit

Gesundheit auf Reisen – so bleibst Du unterwegs gesund

Blogpost: Gesundheit auf Reisen

In diesem Blogpost über Gesundheit auf Reisen werden Marken und Unternehmen genannt. Es handelt sich um meine persönlichen Empfehlungen und diese sind nicht bezahlt. Außerdem habe ich in diesen Post Empfehlungslinks* eingebaut – wenn Du über diese Links etwas kaufst, erhalte ich einen kleinen Anteil davon und für Dich entstehen keine Mehrkosten. Damit finanziere ich diesen Blog!

Reisen ist eines der besten und schönsten Dinge, die Du in Deinem Leben machen kannst. Du sammelst Erinnerungen und Erfahrungen, die Dir keiner nehmen kann und meistens möchte man gar nicht mehr nach Hause.

Ein Moment, in dem Du Dich jedoch am liebsten schnell nach Hause wünschst ist, wenn Du unterwegs krank wirst. Im schlimmsten Fall bist Du dabei auch noch alleine unterwegs. Vor Krankheiten bist Du jedoch nirgendwo auf der Welt geschützt! Da ich bereits schon viel Zeit auf sämtlichen Kontinenten verbracht habe, möchte ich mit Dir meine Tipps für die Gesundheit auf Reisen teilen.

 

Auslandskrankenversicherung

Ich bin kein Freund von Versicherungen, aber die Auslandskrankenversicherung halte ich für extrem sinnvoll! Mit manchen Ländern – besonders innerhalb der EU – haben die deutschen Krankenkassen gewisse Abkommen. Informiere Dich dazu vor Deiner Reise bei Deiner Krankenkasse. Spannend wird es aber, wenn Du in Länder reist, mit welchen Deine Krankenkasse keine Abkommen hat oder, wenn es um eine Langzeitreise geht. 

Ich persönlich bin ADAC plus Mitglied mit zusätzlicher Auslandskrankenversicherung und bin darüber 63 Tage versichert  – inkl. Rückholung. Mir persönlich sind nicht nur die Übernahme möglicher (teurer) Arztkosten im Ausland wichtig, sondern auch die Möglichkeit im Krankheitsfall nach Hause zu fliegen bzw. geflogen zu werden. 

Da ich jedoch auch öfter länger als 63 Tage unterwegs bin (wie momentan z. B. in Südostasien), habe ich zusätzlich die Auslandskrankenversicherung als Langzeitschutz vom ADAC – diese ist ab 2 Monaten möglich. Es gibt viele andere Anbieter und Vergleichen lohnt sich. Da ich als ADAC plus Mitglied für den Langzeitschutz weniger zahle als Nicht-Mitglieder, war es für mich die günstigste Lösung!

 

So bleibst du auf Reisen gesund

 

Mückenschutz 

Mücken sind lästige Viecher und ihre Stiche extem nervig. Was jedoch viel schlimmer ist: sie übertragen Krankheiten, die teilweise tödlich enden können.

Malaria, Denguefieber, Japanische Enzephalitis, usw. sind nur eine Auswahl an Krankheiten mit welchen nicht zu spaßen ist. Und noch schlimmer: Du kannst Dich nicht vor jeder der Krankheiten mit Impfungen schützen! Dich mit Mückenschutz zu beschäftigen, ist meiner Meinung nach für die Gesundheit auf Reisen sehr wichtig.

 

Meine besten Tipps zum Mückenschutz sind:

  • Mückenspray: Der beste Schutz unterwegs ist ein Spray. Dabei empfehle ich Dir dieses entweder direkt vor Ort zu kaufen (diese Sprays wirken besser gegen lokale Mücken als unsere europäischen) oder NoBite*.
  • Unterkünfte mit Klimaanlage: Mücken mögen warme Temperaturen, daher meiden sie klimatisierte Räume. In unseren Unterkünften haben wir immer mindestens einen Ventilator, aber meist eine Klimaanlage. 
  • Mückenstecker: Eine super Möglichkeit für die Unterkunft ist auch ein Mückenstecker. Den steckst Du einfach in die Steckdose und dann sendet er Düfte aus, die Mücken abhält, aber für Menschen ungefährlich sind. Unser Stecker hält 60 Tage bei einer Nutzung von 8h pro Tag und wir haben ihn vor Ort gekauft. Anschließend kannst Du einfach eine neue Füllung nachkaufen.
  • Kleider imprägnieren: Einige Mücken stechen auch durch Kleidung. Auf unserer momentanen Reise durch Südostasien haben wir daher zum ersten Mal das Imprägnierspray von NoBite für Klamotten* dabei. Dieses hält (ohne Waschen) 40 Tage und damit haben wir unseren Schlafsack* imprägniert sowie damit imprägnieren immer wieder unsere Kleidung – bisher wurden wir noch nicht durch die Kleidung durch gestochen. 
  • Moskitonetz: Der beste Schutz für die Nacht ist ein engmaschiges Moskitonetz. Besonders in Unterkünften ohne Klimaanlage ist das ein absolutes Muss und oftmals auch schon vorhanden. Wenn Du aber sicher gehen möchtest, kannst Du auch ein Reise-Moskitonetz* (vom Tropeninstitut empfohlen) mitnehmen. 

Oft bringt aber der beste Schutz nichts und einen 100%igen Schutz  gibt es nicht. Falls es Dich dann doch mal erwischt hat, empfehle ich Dir von Herzen den Stichheiler BiteAway*! Als meine beste Freundin und ich vor 5 Jahren in Thailand unterwegs waren, hat er uns wirklich gerettet. Er funktioniert ganz ohne Chemie und bewirkt, dass Deine Mückenstiche nicht anschwellen und nicht beginnen zu jucken. 

 

Sonnenschutz

In anderen Ländern benötigst Du einen anderen UV-Schutz als in Deutschland – besonders am Strand oder am Meer. Ich hatte damals auf Fiji trotz Sonnenschutz den Sonnenbrand meines Lebens und konnte drei Tage kaum sitzen. Okay, in Oberstdorf hatte ich in der 12. Klasse nach einem Tag auf dem Gletscher einen noch schlimmeren Sonnenbrand – aber das war eine dämliche Aktion. Fakt ist: seither bin ich NOCH sensibler geworden und achte auf meine Haut! Je nach Land und Hauttyp solltest Du auch mindestens zum Lichtschutzfaktor 50 greifen. Übrigens ist es in anderen Ländern völlig normal, sich morgens einzucremen und ein Lichtschutzfaktor ist meist bei den Frauen sogar im Make-up integriert. Neuseeland ist – vermutlich wegen des nahen Ozonlochs – so ein Beispiel. 

 

Impfungen – wirkliche sind notwendig?

Vielleicht ist es das erste, was Dir bei dem Thema Gesundheit auf Reisen in den Sinn kommt: Impfungen! Es gibt Impfungen, die wichtig und durchaus sinnvoll sind – dazu zählen die Impfungen, die auch in Deutschland empfohlen sind. Und es gibt Impfungen, die sind eher unnötig. Welche Impfungen für Dein Reiseziel empfohlen werden, kannst Du hier nachlesen.

Im Grunde muss dies jeder für sich selbst entscheiden und auch auf sein Bauchgefühl hören (und nicht nur auf die Empfehlungen der Tropenmediziner, die damit ihr Geld verdienen). Einige Impfungen sind sehr teuer und musst Du selbst zahlen. Frage aber unbedingt bei deiner Krankenkasse nach, oftmals bekommst Du das Geld oder einen Teil davon zurück. 

 

Gesundheit auf Reisen - so bleibst Du unterwegs gesund

 

 

Hygiene 

Andere Länder, andere hygienische Verhältnisse. Je mehr ich reise, desto mehr wird mir klar: was die Hygiene angeht, sind wir ganz schön verwöhnt in Deutschland. Klar, wir sind generell sehr verwöhnt, aber das ist ein anderes Thema.

Es kann also sein, dass Dein Körper ein bisschen Zeit braucht, sich an die hygienischen Verhältnisse Deines Reiselandes anzupassen, was Deine Gesundheit auf Reisen ggf. etwas beeinträchtigen kann. In der Reiseapotheke sind Kohletabletten, Mittel gegen Übelkeit und Durchfall auf jeden Fall nicht fehl am Platz. Übrigens ist es auch hier wie beim Mückenschutz: manchmal helfen die europäischen Durchfallmedikamente nicht ganz so gut.

Ein Desinfektionsmittel für die Hände empfehle ich Dir übrigens auch! Das ist in vielen Ländern schwer zu bekommen.

 

Medikamente mitnehmen – mit Bestätigung vom Arzt

Du benötigst regelmäßig gewisse Medikamente? Ich kann Dir nur ans Herz legen, diese mitzunehmen. Einmal habe ich mich auf die Aussage meines Arztes verlassen, dass es die Medikamente auch im Ausland gibt und ich hatte am Ende einen riesen Stress, sie zu besorgen.

Seither nehme ich beispielsweise Triptane (spezielle Schmerzmittel gegen Migräne) in ausreichender Menge mit. Bei längeren Reisen lasse ich mir von Arzt die Menge bestätigen, die ich mitführe. Dazu gibt es ein Formular in mehreren Sprachen vom ADAC. Laut meines Arztes wird so etwas aber eher bei Morphin und Co. benötigt. Ich habe ich es auch noch nie gebraucht, aber sicher ist sicher und es ist kein Aufwand, es unterschreiben zu lassen.

 

Um Dich zu beruhigen: ich war unterwegs noch nie ernsthaft krank (*toi toi toi*) und bin inzwischen sehr entspannt, was die Reisevorbereitungen im Hinblick auf die Gesundheit angehen. Ich habe eine kleine Reiseapotheke mit Pflastern, Schmerzmitteln, Kohletabletten und Medikamente gegen Durchfall dabei. Es kann natürlich auch Glück gewesen sein, dass ich noch nie ein ausländisches Krankenhaus von innen sehen musste und deshalb möchte ich auf eine Absicherung durch die Auslandskrankenversicherung für den Ernstfall auch nicht verzichten.

In diesem Sinne: safe travels! 

 


Ich übernehme keine Haftung für Krankheiten oder jegliche Schäden.